refonet :: Projekt InResPro - Integrative Resilienzf├Ârderung im Reha-Prozess: Entwicklung einer verhaltens- und verh├Ąltnisorientierten Intervention

 

Projektnummer GfR15004
Projekttitel InResPro - Integrative Resilienzf├Ârderung im Reha-Prozess: Entwicklung einer verhaltens- und verh├Ąltnisorientierten Intervention
Projektleiter Univ.-Prof. Dr. G. Heuft
Projektmitarbeiter Dr. J. Hinrichs
Institution Universit├Ątsklinikum M├╝nster
Kooperanden Fachbereich Sozialwesen, Fachhochschule Bielefeld (Prof. Dr. Th. Altenh├Âner)
Projektbeginn 01.02.2016
Projektende 31.07.2018
Kontaktanschrift Klinik f├╝r Psychosomatik und Psychotherapie Universit├Ątsklinikum M├╝nster
Kontakt E-Mail jens.hinrichs@ukmuenster.de
Homepage
Förderer DRV Rheinland, DRV Westfalen
Publikationen
Ziele
Ziel des Projektes ist die indikations├╝bergreifende Entwicklung, Durchf├╝hrung und Evaluation eines Gruppenprogramms zur Ressourcenrealisierung. Im Rahmen dieser Intervention soll die psychische Widerstandskraft von Rehabilitanden gegen├╝ber psychosozialen Belastungen oder negativen Einflussfaktoren (Vulnerabilit├Ąt) durch verhaltens- und verh├Ąltnisorientierte Ma├čnahmen gezielt gef├Ârdert und trainiert werden:

a) Die verhaltensorientierte Interventionsebene richtet sich direkt an die Rehabilitanden, um die w├Ąhrend der Reha-Behandlung eingesetzten Ressourcen zu identifizieren und bewusst zu machen mit dem Ziel, neue Ressourcenfelder zu erschlie├čen (Initiierung von Ressourcengewinnspiralen).

b) Die verh├Ąltnisorientierte Interventionsebene bindet prim├Ąr das Reha-Team (professions├╝bergreifend) innerhalb des Behandlungssettings ein und ist darauf ausgerichtet, eine ressourcenorientierte Grundhaltung gegen├╝ber den Rehabilitanden zu entwickeln und gezielt im Behandlungsprozess anzuwenden.
Im Gesamtprozess aus Verhaltens- und Verh├Ąltnisintervention soll es in partizipativer Abstimmung mit dem Rehabilitanden erm├Âglicht werden, nahe Angeh├Ârige in den Behandlungsprozess einzubeziehen, so dass diese auch einen Einblick in seine Therapiefortschritte erhalten k├Ânnen. Dies soll erm├Âglichen, ggf. auch ein vorhandenes stabiles soziales Umfeld der Rehabilitanden f├╝r eine ressourcenorientierte Sichtweise zu sensibilisieren und somit soziale Unterst├╝tzungsprozesse als einen potentiellen Ressourcenbereich anzusto├čen (Commitment-F├Ârderung).
Das besondere Charakteristikum der hier geplanten Intervention besteht in ihrer Integration in den bestehenden Reha-Prozess: den Antragstellern ist bewusst, dass die Leistungserbringer aufgrund bestehender Anforderungen der zu erf├╝llenden Reha-Therapiestandards nur wenig Raum f├╝r die Einf├╝hrung neuer Ma├čnahmen haben. Aus diesem Grund legt das Projekt seinen Schwerpunkt nicht auf die Entwicklung einer weiteren isolierten Intervention. Vielmehr soll es individuelle Behandlungserlebnisse und -erfolge aus bereits vorhandenen rehabilitativen Kernma├čnahmen in den Kliniken gezielt nutzen und deren Ergebnisse als Reflexionsfl├Ąche f├╝r F├Ąhigkeiten und Kompetenzen der Rehabilitanden integrieren. Vor diesem Hintergrund steht nicht nur die Resilienzf├Ârderung bei den Rehabilitanden im Vordergrund, sondern auch die Entwicklung eines niederschwelligen Fortbildungsangebotes zur Ressourcenorientierung f├╝r das Reha-Team, sodass die geplante Intervention auch im laufenden Rehabilitationsbetrieb integriert werden kann. Angestrebt wird, dass die so intensivierte Ressourcenorientierung der gesamten Behandlergruppe dem Rehabilitanden in allen seinen therapeutischen Interventionsfeldern (KTLs) zu Gute kommt.
Letzte Änderung 23.02.2016

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