GfR NRW e.V. :: Förderpreis

Der Forschungspreis wird alle 2 Jahre für herausragende Arbeiten mit Bezug zu rehabilitationswissenschaftliche Fragestellungen vergeben.

Auf dem diesjährigen Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium der Deutschen Rentenversicherung in Augsburg vom 16-18.März wurde wieder der Forschungspreis der Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften NRW e.V. (GfR) verliehen.

Der Forschungspreis wird alle zwei Jahre an herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Rehabilitationsforschung vergeben und ist mit 7.500 Euro dotiert.  Die Deutschen Rentenversicherung Westfalen ist neben der Deutschen Rentenversicherung Rheinland einer der Hauptträger der GfR.

Preisträgerin 2015 ist Frau Dr. Ulrike Michaelis aus Hamburg, die ihre Dissertationsschrift zum Thema „ ’Man müsste nur einen Ansprechpartner haben…’ Wie major-beinamputierte Menschen ihre rehabilitative Versorgung erleben“, bei der GfR eingereicht hatte.

In seiner Laudatio verwies Prof. Dr. med. Greitemann auf das einmütige Votum der Gutachter, die neben der Qualität der Arbeit besonders den für die Problemstellung genutzten qualitativen Forschungsansatz hervorgehoben haben. Zudem beeindruckte die Juroren die Tatsache, dass mit diesem Werk die Bedeutung der pflegerischen Aspekt umfassend gewürdigt wird.

Die Arbeit gibt einen tiefen Einblick in die Bedürfnisse und Anforderungen der Betroffenen nach einem erheblichen operativen Eingriff mit entsprechenden Einschränkungen in Hinblick auf die Möglichkeiten einer weiterhin selbstbestimmten Lebensführung. Sie bietet zudem Ansätze, die Leistungen und Rahmenbedingungen in der rehabilitativen Versorgung zu optimieren.

Bild: Prof. Dr. B. Greitemann (GfR), Dr. U. Michaelis, M. Schnabel (NRW-Forschungsverbund)